Radzowice

(Reesewitz)
Liegt 21 km östlich von Oels (Ole¶nica) an der Straße zwischen Schönau (Lipka) und Kunzendorf (Dziadowa K³oda), Kreis Groß Wartenberg (Syców) und an abschaffen der Reichsbahnnebenstrecke Namslau (Namys³ów) - Groß Wartenberg (Syców).

Gemeinde: Kunzendorf (Dziadowa K³oda)
Kreis: Oels (Ole¶nica)
Provinz: Schlesien (Dolny ¦l±sk)
Land: Polen

GESCHICHTE
Nach dem Gründungsbuch des Breslauer Bistums (Liber fundationes) war das Dorf um 1300 schon zu deutschem Recht ausgesetz. Reesewitz war ein sehr altes Netzwegedorf. Schon im 19. Jahrhundert waren im Dorf und seiner Umgebung vor- und frühgeschichtliche Funde gemacht worden.
Die Kirche in Reesewitz wurde 1524 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1747 wurde die evangelische Kirche neu errichtet, wobei Altar und Kanzel aus der alter Kirche übernommen wurden. Eine der beiden Kirchenglocken trug die Jahreszahl 1614. In der Reesewitzer Kirche gab es auch einen schönen Taufengel, ähnlich wie in Pangau.
Die Kirche zu Reesewitz war in der Gegenreformation eine Zufluchtskirche für die Evangelischen aus dem Kreis Groß Wartenberg geworden. Außer Ulbersdorf gehörten zur Kirchengemeinde Reesewitz noch die Groß Wartenberg, Dörfer Neu Stradam, Nieder Stradam, Kunzendorf, Dalbersdorf und Grunwitz. Letzer evangelischer Pastor in Reesewitz war Fritz Helbig. In Reesewitz war eine evangelische Gemeindeschwester (Diakonisse) tätig, und es gab einen Gemeindekindergarten.
Eine schule wurde in Reesewitz schon vor 1663 gegründet. Das letze Schule haus stammte aus dem Jahr 1887. Es enthielt zwei Klassenräume und die Wohnung für den Lehrer. Letzter Hauptlehrer und Organist war Kurt Reichert, dieser leitete auch den Gesangverein und Kirchenchor. Schulkinder kamen auch vom 1 km entfernt liegenden Vorwerk ins Dorf.
Reesewitz bildete einen eigenen Amts- und Standesamtsbezirk, zu dem auch die Dörfer Galbitz und Mühlwitz gehörten. Nach der Volkszählung vom 17.5.1939 hatte das Dorf 527 Einwohner. Die Gesamtgemarkung war 1097 ha groß. Das Gut, einst zur Allodialherrschaft der Grafen v. Dyhrn gehörig, war, infolge des Aussterbens der Besitzerfamilie, in den Jahren 1920/21 aufgesiedelt worden. Die Siedler kamen aus der Provinz Posen.
Es gab in Reesewitz zuletzt 60 landwirtschaftliche Betriebe, 2 Gastwirtschaften (Kunert und Woytossek), 1 Bäckerei und Gemischtwarenhandlung, 1 Fleischerei und 1 Eier- und Geflügelhandlung.
Als Handwerker waren im Ort je 2 Tischler, Schmiede, Schuhmache und Schneiderinnen, sowie je 1 Sattler und Schneider, außerdem 4 Stellmacher und 3 Maurer tätig. Letzter deutscher Bürgermeister von Reesewitz war Willy Helbig.
Aus reesewitz stammte der erste königlich-preußische Landrat, den ker Kreis Oels hatte. Es war Adolf v. Dyhrn u. Schönau, der von 1741 bis 1764 dieses Amt innehatte. - Im ehemaligen Schloß der Grafen v. Dyhrn waren zuletzt wibliche RAD-Einheiten (Maiden) untergebracht.
Reesewitz war mit sinen mächtigen Linden, die die Dorfstraße säumten und den noch immer stattlichen Überresten des einst herrlichen Schloßparks, ein schöner Ort. Auch die Umgebung des Dorfes war mit Wald, Wiesen und einem kleinen Bach, der zur nahen Weide hinfloß, recht reizvoll.
DENKMAL
AKTUALITÄT
Verwaltungsbehörde
Bürgermeister: Ostry Miros³aw
Räte: Kowalski Jacek, Krowiarz Tomasz, Krzywiñska Iwona, £ach Janusz, Pluta Dariusz

FOTO
Die Kirche
(1999)

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Die Kirche (2003)
(Neu Zaun)

(47kB)
Die Kirche (2004)
(Reparatur Kirchturm)

(33kB)
Schule
(2004)

(60kB)
Schloß
(zerstört)

(18kB)
Denkmal
Zum Gedenken

(35kB)
Landschaft
Acker

(8kb)
Feldweg
Wald

(14kB)
Wappen
(ist nicht)

(18kB)
Wappen
(Die Kirche)

(43kB)
Gerichtsstempel
Reesewitz

(8kB)
Postkarte
 

(75kB)
Die Kirche
(2006)

(39kB)
Die Kirche (Nacht)
(2007)

(31kB)

Andere
Gruppe "Radzowiczanki"
Unternehmen
Radzowice in Polnishe Version "Wikipedia" (Die freie Enzyklopädie)
Radzowice - Satellitenkarte
Karte


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